Erziehungshilfen

Manfred Spitzer: Digitale Demenz

„Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen“

Digitale Medien nehmen uns geistige Arbeit ab. Was wir früher einfach mit dem Kopf gemacht haben, wird heute von Computern, Smartphones, Organizern und Navis erledigt. Das birgt gewaltige Gefahren, schreibt der bekannte Gehirnforscher Manfred Spitzer. Die von ihm angeführten Forschungsergebnisse sind alarmierend: Digitale Medien machen süchtig. Sie schaden langfristig dem Körper und vor allem dem Geist. Wenn wir unsere Hirnarbeit auslagern, lässt das Gedächtnis nach. Nervenzellen sterben ab und nachwachsende Zellen überleben nicht, weil sie nicht gebraucht werden. Bei Kindern und Jugendlichen wird durch Bildschirmmedien die Lernfähigkeit drastisch vermindert. Die Folgen reichen von Lese- und Aufmerksamkeitsstörungen über Ängste und Abstumpfung, Schlafstörungen und Depressionen bis hin zu Übergewicht, Gewaltbereitschaft und sozialem Abstieg. Spitzer zeigt die besorgniserregende Entwicklung und plädiert vor allem bei Kindern für stark eingeschränkten Medienkonsum, um der digitalen Demenz entgegenzuwirken.

Gerald Hüther, Helmut Bonney: Neues vom Zappelphilipp

(Patmos Verlag)

Kaum eine Störung ist in den letzten Jahren mehr diskutiert worden als ADS.
Millionen von Kindern scheinen inzwischen weltweit unter dieser "Krankheit" zu leiden. Schnelle Abhilfe verspricht ein Medikament: Ritalin, auch wenn die Auswirkungen langfristig völlig unerforscht sind. Was ist ADS wirklich und was hat es mit den den angeblichen Stoffwechselstörungen im Gehirn auf sich?

Der Hirnforscher Gerald Hüther und der Familientherapeut Helmut Bonney erklären anhand neuester Erkenntnisse aus der Hirnforschung, was Eltern über ADS wissen sollten, was sie vorbeugend tun können und warum Ritalin keine Lösung ist.

Klar und gut verständlich stellen sie dar, wie ADS entsteht und wie Eltern, Lehrer und Erzieher schon zu einem frühen Zeitpunkt neue Wege der Therapie beschreiten können.

Axel Volk: Was lernen unsere Kinder ?

(Daniel - Verlag)

Sind die heutigen Schulsysteme und deren Erziehungsziele eine Gefahr für unsere Kinder? Dieser Frage geht Axel Volk, Vater von 4 Kindern und Lehrer einer christlichen Bekenntnisschule, in seinem Buch nach.

Nach einem kurzen biblischen Einstieg nennt er zunächst die Probleme, die es an fast allen Schulen gibt (Gewalt, Drogen, Medienkonsum, Leistungsdruck) und zeigt auf, wie versucht wird, diese in den Griff zu bekommen. Dann zeigt er die Fundamente unserer heutigen Kultur (Humanismus, Aufklärung, Emanzipation) auf und macht deutlich, wie diese in die pädagogische Arbeit an deutschen Schulen einfließen. Beispiele dafür sind etwa die Stellung zu Autorität(en), das allgemeine Toleranzdenken oder die Frage nach absoluter Wahrheit. Der Autor stellt das dahinter stehende Welt- und Menschenbild dem der Bibel gegenüber.

Das Büchlein zeigt, wie wichtig es ist, sich über die Wurzeln unserer Schulsysteme im Klaren zu sein. Echte „Aufklärung“ tut hier not. Noch wichtiger ist es, viel Liebe und Zeit in unsere Kinder zu investieren, sie zu begleiten und nach biblischem Menschenbild zu erziehen. Das kann keine Schule leisten. Allenfalls können christliche Bekenntnisschulen die Eltern dabei unterstützen.